Die große Susisaga | 17.11.2010 |
Hallo. Hier möchte ich nochmal die bisherigen Geschehnisse um die kleine Susi zusammenfassen da es schon eine Weile her ist und einige unter Euch unser aller Lieblingsmonster-Mädel vielleicht noch gar nicht kennen. Viel Spaß.
Das Osterhasi
Das Osterhasi war wie jedes Jahr unterwegs, um seine Ostereier zu verteilen.
Dazu muss man wissen, das Osterhasi ist bei weitem nicht so Populär wie der Weihnachtsmann, hat aber viel mehr Arbeit als dieser Typ.
1. weil es keine Osterelfen oder so was gibt.
2. weil das Osterhasi keine Rentiere hat, und so an einem Tag durch die ganze Welt hoppeln muss.
Trotzdem pfeift das Osterhasi immer ein fröhliches Lied zu Ostern. Das ist sein Tag die Kinder zu erfreuen, die nichts lieber tun, als Ostereier zu suchen und das Osterhasi lässt sich immer mal wieder neue Verstecke einfallen.
Am beliebtesten sind natürlich die Klassiker unter den Verstecken, aber man glaubt es kaum, diese blöden Gören finden die Eier oft nicht mal dort. Erst letztes Jahr fand der kleine Kevin das Ei nicht, dass das Osterhasi in den Schuhen von Kevins Mutti versteckt hat. Leider waren es Sommerschuhe, in die die Mama vom Kevin erst wieder im August hinein schlüpfte. Platsch.
Ihr könnt euch den Gestank gar nicht vorstellen.
Hört sich eigentlich recht lustig an und auch das Osterhasi musste damals darüber lachen, nur der kleine Kevin fands nicht so lustig, als sich seine Eltern scheiden ließen, weil der Papa keine Rücksicht nimmt und die schönen Schuhe ruiniert hat. Der Papa vom Kevin ist jetzt übrigens Alkoholiker und Obdachlos.
Naja, was soll’s, daran kann man schlecht dem Osterhasi die Schuld geben, oder?
Das letzte Jahr war überhaupt sehr ereignisreich fürs Osterhasi. Da war z.B. der kleine Peter…naja, klein ist gut. Peter ist 1,90 groß, 120 kg schwer und 15 Jahre alt. Aber der kleine Peter glaubt halt noch ans Osterhasi, weil er ein bissl dumm (seine Eltern und der Doktor sagen langsam) ist. Und weil der Peter noch ans Osterhasi glaubt, kommt dieses auch immer noch zu ihm, nicht das Peter je eins der Eier gefunden hätte, aber wozu gibt’s liebe, fürsorgliche Eltern, die beim suchen helfen.
Das größte Problem hat das Osterhasi aber jedes Jahr mit der kleinen Susi, die immer lauert, um das Osterhasi auf frischer Tat zu ertappen. Dasselbe macht sie auch beim Weihnachtsmann, aber der kommt schon lange nicht mehr zu ihr, keine Ahnung was zwischen den beiden vorgefallen ist.
Letztes Jahr auf jeden Fall, war das Osterhasi schon fertig mit Eier verteilen, als es bei der kleinen Susi vorbeikam und es dachte sich: „Nix wie weg, ich hab keine Eier mehr, naja was solls.“
Nun, da hat das Osterhasi leider die Rechnung ohne den Wirt, bzw. ohne Susi gemacht, die auf der Lauer lag und das Osterhasi sofort im Visier hatte. Als sie sah, dass das Osterhasi sich aus dem Staub machen will, sprang sie aus ihrem Versteck und schrie: „Nein, du mieser Rammler, so kommst du mir nicht davon, gib mir, was mir zusteht!“
Das Osterhasi fühlte sich ertappt und war kurz geschockt. Noch nie hatte ein Kind ihn erwischt. Dieser kurze Moment des Zögerns reichte der kleinen Susi, um das Osterhasi bei den Löffeln zu packen.
Diabolisch grinste die kleine Susi als sie sagte: „Gib mir meine Ostereier.“
Das Osterhasi schluckte und antwortete mit einem angsterfüllten Beben in der Stimme: „Tut mir leid liebe Susi, ich hab keine Eier mehr und auch die Schokohasen sind mir ausgegangen.“
Susi schüttelte nur den Kopf und wiederholte: „Gib mir die Eier.“
Das Osterhasi schrie panisch: „Ich hab keine mehr, du kriegst nächstes Jahr doppelt so viele, aber las mich jetzt bitte los.“
Susi aber dachte nicht daran und erst jetzt sah das Osterhasi dass Susi das Taschenmesser in der Hand hielt, das ihr der Weihnachtsmann einmal geschenkt hatte, der blöde Idiot.
Klein Susi kreischte verrückt lachend: „Ich sehe doch, das du noch zwei Eier bei dir hast.“
Nun, die Moral von der Geschicht…verarsch die kleine Susi nicht.
Übrigens, das Osterhasi singt heuer ein paar Oktaven höher, also wundert euch nicht.
Jetzt spricht Susi
Hi, ich schreib mal wieder einen Blog. Heute geht es um *Peng* „Aua“ *Zack*
Hallo, ich bin die kleine Susi. Ihr kennt mich vielleicht aus d.night's Blog "das Osterhasi" . Apropos d.night. Macht euch keine Sorgen um die, die wird schon wieder. Ich hab schon öfter Menschen auf den Kopf geschlagen und die sind alle wieder aufgewacht. Also ich hab durch Zufall diesen Blog entdeckt, in dem ich vorkomme und kann das so nicht stehen lassen.
Okay, im Prinzip hat sie schon die Wahrheit geschrieben, aber.. wer zum Teufel gibt der blöden Kuh das recht, das in einem Blog zu schreiben? Ich hasse dies blöde... . Upsi, tschuldigung. Mein Arzt sagt ich habe ein Aggressionsproblem. Dieser blöde Arsch. Wie kommt der dazu? Nur weil ich ihm seinen blöden Brieföffner durch die Hand gestochen hab? Beim nächsten mal werd ich... .
Ohh, sorry, ich wollt euch ja eigentlich was ganz anderes erzählen. Was zwichen mir und dem Osterhasi vorgefallen ist wisst ihr ja, aber die d.night (was für ein saublöder Name) hat auch angedeutet das es da einen „Vorfall“ zwischen dem Weihnachtsmann und mir gab und der deswegen nicht mehr zu mir kommt.
Naja, das war alles ganz harmlos, ehrlich. Nachdem das ganze schon passiert ist, will ich da nicht zu viel rumerzählen, also die Kurzversion. Ich haben einen Weihnachtself entführt und wollte so mehr Geschenke erpressen. Ich hab dem Elf auch fast gar nicht weh getan. Also zumindest nicht mehr als notwendig. Selber schuld, was wehrt er sich auch, der kleine Scheißer?
Naja, seit dem kommt der Weihnachtsmann überhaupt nicht mehr zu mir, aber das macht nix. Ich hab für dieses Jahr nämlich einen idoitensicheren Plan. Alles was ich dazu brauche: Einbruchswerkzeug, ein paar Betäubungsmittel und eine vollautomatische Waffe. Wie der Plan genau aussieht, verrate ich hier jetzt nicht. Ich erzähl euch dann nach Weihnachten wie alles gelaufen ist.
Bis dann, Susi
PS: Wenn ihr jemanden kennt, der mir oben genannte Gegenstände besorgen kann, lasst mich das wissen, danke.
PPS: Bewertet diesen Blog gut, sonst wird Susi sauer und glaubt mir, das wollt IHR nicht.
Ein Sommer mit Susi
Ich hab zwar keine Ahnung wieso, aber ich werde hier doch tatsächlich gefragt was es neues von der kleinen Susi gibt. Naja, was wirklich neues hab ich nicht für für euch. Aber ich habe keine Kosten und Mühen gescheut. Soll heißen, ich hab einfach Susis Lehrer bestochen (der übrigens aussah als stehe er kurz vor einem Nervenzusammenbruch) und dieser hat mir den folgenden Aufsatz von Susi überlassen. In diesem berichtet Susi über ihre Sommerferien. Ohne euch noch weiter langweilen zu wollen...ungeschnitten und unzensiert. Susi.
Meine Ferien
Hallo Herr Huber. Ist das wirklich ihr Ernst? Schon wieder dieses Aufsatzthema? Alter, ey, jedes Jahr die gleiche Scheiße...naja, was will man erwarten von so einem Kasperl.
Meine Ferien waren ganz okay. Vor allem das erste Monat war geil, weil ich da im Sommercamp war. Ein Monat ohne die Schlampe die sich meine Mutter schimpft, ein Monat ohne den Looser den ich Papa nennen muss. Aber naja, auch dort war nicht alles Gold was glänzt. Da waren erstmal die Betreuer...oder wie ich sie nannte, Campnazis. Dann waren da natürlich auch noch die anderen Kinder. Scheiße, ich hab noch nie so viele Versager auf einem Haufen gesehen...nicht mal hier in diesem Drecksloch das wir Schule nennen. Aber zurück zu meinen Ferien. Der Reihe nach:
Zuerst war da die Busfahrt. Es war wie immer lustig den Anderen zuzusehen, wie sie sich die Seele aus dem Leib kotzten. Hach, wie ich Busfahrten doch liebe. Dann hab ich noch den Peter gezwungen die Betreuer abzulenken um unbemerkt dem Busfahrer einen Hunderter zustecken zu können. (Falls sie sich jetzt fragen woher ich so viel Geld habe...glauben sie mir, das wollen sie nicht wirklich wissen). Nach drei Beinaheunfällen und einiger richtig schöner Kotzorgien (Alter, ich hab mich fast bepisst vor lachen) waren wir dann im Camp angekommen. Eingantlich ein Saftladen bis geht nicht mehr, aber ich habe das beste daraus gemacht. Ich tat, was ich eingentlich immer tue, nämlich andere terrorisieren und quälen.
Am lustigsten war es mit der einen Betreuerin. Die war genau so fett und hässlich wie sie, darum hab ich sie auch fast immer Herr Huber genannt...manchmal aber auch nur fette Sau...aber das kennen sie ja selbst. Die einzigen Unterschiede zwischen ihnen beiden: Sie ist nicht so ein Weichei...dafür haben sie Herr Huber die größeren Titten. Aber auch wenn sie sich tapfter geschlagen hat, ich hab sie natürlich kleingekriegt. Ich will hier nicht zu ausfürhlich werden, es reicht wohl wenn ich sage dass die Dame drei Wochen in der Intensivstation verbracht hat und dannach in die Psychatrie überstellt wurde. Mehr will ich dazu nicht sagen...wie sie selbst wissen ist das Täter-Opfer Verhältniss ein sehr persönliches.
Mein Resüme: War ganz lustig und gutes Training für meine Geheimmission an Weihnachten. Ich hoffe der Aufsatz gefällt dir, du Arsch. Und sei dieses Jahr brav und gib mir eine Eins, sonst gibt’s wieder aufrs Maul.
Susi
Die Akte Susi (1. Teil - Mata Dani)
Um die Spannung zu optimieren empfehle ich beim lesen dieses Blogs die Titelmusik von James Bond, Mission Impossible oder ähnliches aufzulegen. Los geht's....
Fall 0001: Susi
Ermittlungsstand: Offen
Erster Zwischenbericht
Mein Name ist night. d.night. Auch Mata Dani genannt...nicht verwandt mit der alten Hari.
Ich habe etwas recherchiert um an ein paar Hintergründe zur bösen Natur unserer kleinen Susi zu kommen. Bei den völlig verängstigten Eltern bin ich vorerst abgeblitzt, aber ich werde nicht locker lassen, versprochen.
Nun, da ich nicht wusste wie ich sonst weiterkommen sollte, hatte ich mich an Susis Fersen geheftet und ihr nachspioniert. Was ich da zu Gesicht bekam war schon merkwürdig. Erwachsene Männer die vor Angst schreiend die Flucht ergriffen, weinende Kinder (und Lehrer) in Susis Schule und auf dem Spielplatz...nun, ich kann es schon verstehen, ich selbst hätte ein paar mal fast – vor lauter Panik sie könnte mich vielleicht bemerken - laut kreischend das Weite gesucht. Aber mir ist nichts passiert, zu gut war meine Tarnung als dass sie mich erkannt hätte. Langsam werdet ihr euch vielleicht denken "Jaja, bla bla, komm endlich zur Sache.“
Nun gut...
Die beste Spur bis jetzt: Gestern wurde Susi von ihrem Vater und drei Kerlen die aussahen wie Bodybuilder mit einem Hang zum Doping, von der Schule abgeholt. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen nach einiger Zeit, Susi in den Van zu zerren und brausten davon. Ich schwang meinen knackigen Hintern (sorry, das musste mal gesagt werden) ins nächste Taxi und sagte den Satz von dem (laut Hollywood) alle Taxifahrer träumen. "Verfolgen sie dieses Auto“ oder in meinem Fall "verfolgen sie den blauen Van da.“
Verständnislos sah mich der durchaus attraktive, junge Taxler an. Ich wiederholte mein Anliegen während ich beim Anblick des Chauffeurs an große Liebe und kitschige Musik denken musste. Da lief ein ganzer Bollywood-Film vor meinem inneren Auge ab. Nun, etwas verzweifelnd blickend sah mich der Traum meiner zukünftigen, schlaflosen Nächte an und flehte: "Schory, pleasch in English, my Scherman, is very bad, pleasch, okay?“
"Ähh, ha? Ahh, mhm, ähh...follow the blue Van...fast pleasch...ähh, please.“ war meine Antwort.
Mit einem beherzten Tritt auf das Gaspedal und einem sinnlich genuschelten "okay Lady“ bestätigte er mir, dass er mich wohl verstanden hatte.
Nach einer kurzen Unterhaltung kamen wir - so glaube ich zumindest - beide zu dem Schluss, dass einer möglichen großen Liebe doch zu gravierende Sprachbarrieren im Wege stehen würden (ich fragte mich wessen Englisch schlechter ist...) und so folgten wir schweigend Susi, ihrem Vater und den drei steroidgeschwängerten Muskelbergen. Ihr Ziel war die Adresse eines Kinderpsychiaters. Ich bezahlte mit einem Seufzer den schönen Fremden und versuchte die Leere die mein Herz bei seiner Abfahrt befiel, mit Gedanken an meine Aufgabe zu füllen.
Ich versteckte mich und wartete bis die vier die Praxis wieder verlassen hatten, um dann selbst dem Onkel Doktor einen Besuch abzustatten. Umsichtig wie ich bin, hatte ich mir - nachdem ich beschlossen hatte in die Supergeheimagenten-Branche einzusteigen - einen Geheimdienstausweis zusammengebastelt und wies mich aus: "Leutnant Daniela Nacht. Es geht um die nationale...ähh...um die internationale Sicherheit...“
Nach langem Ringen, von wegen "ich glaub ihnen kein Wort“ bis zu "ärztliche Schweigepflicht, bla bla“, gelang es mir doch an die Akten von Susi zu kommen. Tja, man(n) sollte nie die „Überredungskünste“ einer Frau unterschätzen...die Männer sind da einfach machtlos, aber ihr kennt das sicher.
Mit meiner Beute begab ich mich in mein Geheimversteck...beziehungsweise meine Wohnung und lies einen glücklichen Psychiater zurück. Daheim studierte ich die Akten und schrieb diesen Bericht. Erst wenn ich mehr erfahren habe (die neuen Fakten haben mindestens so viele (neue) Fragen gebracht wie Antworten) werde ich MEINE Susi-Akte hier veröffentlichen. Nur so viel sei vorab verraten: Irgend etwas mysteriöses und unheimliches schwebt über dem Fall Susi. Haltet mir die Daumen und habt Geduld, denn ich fürchte meine Nachforschungen in dieser Angelegenheit sind nicht ungefährlich. Aber es muss getan werden, die Wahrheit muss ans Licht...und die Wahrheit ist bekanntlich irgendwo da draußen...
Die Akte Susi (2.Teil - Im Namen des Vaters)
Um die Spannung zu optimieren empfehle ich beim lesen dieses Blogs die Titelmusik von James Bond, Mission Impossible oder was psychisch abgedrehtes aufzulegen. So ein bissi eine Schweigen der Lämmer Atmosphäre. Los geht's....
Fall 0001: Susi
Ermittlungsstand: Immer noch offen
Zweiter Zwischenbericht
Nun da einige Tage verstrichen sind, ist es an der Zeit zu berichten was seit meinen letzten Erlebnissen im Fall Susi passiert ist.
In den Akten von Susis Psychiater fand ich Hinweise die mich in die Vergangenheit von Susis Mutter führen sollten. In dieser gab es einen Mann der nicht Susis Vater war. Oder eben doch? Diesen Mann musste ich finden, denn Susis Eltern schwiegen weiterhin beharrlich. Erst googelte ich seinen Namen (der Gott sei Dank in den Akten stand) doch leider weiß Google wohl doch nicht alles, wer hätte das gedacht?
Aber egal, kein Problem, ich würde Franz Bösmann schon finden. Ich ging zum einzigen Computerfreak/Hacker in Wien der (seit kurzem) keine Jungfrau mehr war und dieser fand sogleich den Aufenthaltsort von Hernn Bösmann.
Nachdem mein nerdiger Freund mir noch einiges schuldig war (glaubt mir, seine Schuld wird niemals enden...) fertigte er mir auch noch einen besseren Geheimpolizeiausweis an, denn der, den ich selbst zusammengebastelt hatte würde wohl für meine nächste Mission nicht ausreichend authentisch aussehen.
Danach rief ich mir ein Taxi um der Zielperson einen Besuch abzustatten. Und zwar in einer Anstallt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Die Taxifahrt war diesmal nicht so aufregend, kein schöner Inder sondern eine blonde Studentin. Naja...
Bei der Anstallt angekommen bezahlte ich für die Taxifahrt, nahm das Wechselgeld und Barbaras Handynummer an mich (hey, ich bin flexibel) und stieg aus.
Beim Pförtner stellte ich mich vor, zückte meinen neuen Ausweis und erklärte mein Begehren. Man brachte mich in einen Raum mit zwei Stühlen und ein Werter erschien wenig später. Im Schlepptau hatte er einen ca. 35 jährigen Mann, etwa 1,90 groß, durchtrainiert, ca. 100kg...ein richtiges Tier. Dieser beeindruckende Körper hatte auch einen Kopf. Das Gesicht von Antonio Banderas, die Haare grau meliert und ein Blick wie ein Raubtier. Ohohohohooooooo, ich konnte Susis Mutter gut verstehen, ohh jaaaaa. Ähh, ich schweife ab, sorry. Nun, das Gespräch begann schleppend...auf gut Deutsch, er starrte mich nur an wie ein hungriges Tier, ignorierte meine Fragen aber anfangs vollkommen.
Nachdem ich die spezielle Verhörmethode „Bluse auf, Finger in den Mund“ angewandt hatte wurde er endlich gesprächiger. Nachdem er mir einige beeindruckende Fakten bezüglich seines besten Stückes schilderte begann er dann doch endlich auf meine Fragen einzugehen. Es stellte sich heraus das Franz (was für ein Name für so einen Mann, der Arme musste ja verrückt werden) einige Nächte mit Susis Mutter verbracht hatte, bevor er erfuhr das seine Schwester wohl auf den Strich ging. Er drehte total durch und zog fortan fröhlich mordend durch die wiener Unterwelt. Ihren "Beschützer“ zum Beispiel erschlug er angeblich so gründlich, dass von diesem nur noch Brei übrig geblieben sein soll. Was er mit einigen seiner Kollegen gemacht haben soll und mit einigen "Kunden“, behalte ich lieber für mich.
Nun, ich war mir jetzt ziemlich sicher das Franz tatsächlich Susis Vater war, das würde die Aggressivität erklären. Was aber immer noch ein Rätsel ist, ist Susis fast übermenschliche Kraft. Kann diese nur von der unendlich scheinenden Wut der Kleinen stammen?
Noch weiß ich es nicht, aber ich werde es herausfinden, das schwöre ich, so war ich d.night heiße...oder mich so nenne...oder wie auch immer. Das wars fürs erste, ich melde mich, wenn ich den Fall gelöst habe.
Die Akte Susi (3.Teil - Sex, Drugs and Blabla)
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Fall 0001: Susi
Ermittlungsstand: Immer noch offen, aber schön langsam wirds...
Dritter Zwischenbericht
Viel Zeit ist verstrichen seit meinem letzten Bericht im Fall Susi. Das hat seine Gründe die so mysteriös und furchtbar sind dass ich sie erstmal nicht nennen werde. (Man könnte auch sagen mir ist schlicht nix eingefallen).
Ich werde einfach dort fortsetzen wo wir letztes mal aufgehört hatten.
Ich wusste nun also wer Susis Vater war und wo sie ihre Wut und Aggressivität her hatte. Trotzdem gab es viele offene Fragen wie zum Beispiel die unglaublichen Kräfte der Susi oder wie zum Teufel sie es geschafft hat sich mit nicht existierenden Fabelwesen wie Weihnachtsmann und Osterhasi anzulegen. Oder existierten diese Gestalten doch? Gab es irgendwas da draußen? Die Wahrheit? Den Weihnachtsmann? Freddy Krueger? Lebt Elvis?
Geheimnisse über Geheimnisse die ich alle irgendwann lösen werde aber alles nach der Reihe. Susi war das Geheimnis das es zu lösen galt.
Nachdem ich die schockierenden Neuigkeiten erst verdauen musste, rief ich Barbara, die blonde, taxifahrende Studentin an und wir verabredeten uns. Nach etlichen Drinks und einiger schweißtreibender Bettspielchen, bei denen auch ein in der Bar aufgerissener Typ eine Rolle spielte, ging es mir besser. Nach einem herzhaften Frühstück, bestehend aus Speck, Eiern, Schinken Käse Toast, zwei Donuts und zwei Litern Multi Vitamin Saft machte ich mich wieder an die Arbeit. Ich musste noch mal die Mutter von Susi interviewen. Ich erwischte sie allein zuhause und konfrontierte sie mit meinem Wissen über ihre Affäre mit Franz Bösmann. Dank meiner speziellen Verhörmethoden (ich schaffte es den guten Cop und den bösen Cop gleichzeitig zu spielen) und einiger Gläser Cognac sprach sie endlich. Sie erzählte mir von Sex auf dem Friedhof, schwarzen Messen und Tieropfern. Franz Bösmann hätte sie auch mal dazu überredet in einem angeblichen Geisterhaus zu übernachten wo er sie die ganze Nacht so richtig durchge...nun ja, sie haben nicht viel geredet und das Gestöhne und Geheule kam nicht von Geistern. Sie hatte schon etwas mehr getrunken und ihre Schilderungen wurden immer detaillierter. In meinem Inneren tobte ein Kampf zwischen Ekel und Geilheit als ich so den Schilderungen der sexuellen Perversionen lauschte, die diese zwei Menschen miteinander teilten.
Ich wusste aber auch dass wir so nicht weiter kommen würden, denn ich wollte nicht an diesen übersinnlichen Quatsch glauben. Es musste doch eine logische Erklärung für Susi geben. Ich fragte sie nach Medikamenten die Susis Mutter in der Zeit der Schwangerschaft vielleicht eingenommen hatte, doch diese verneinte. Ich fragte nach diesen Bodybuilder Typen die Susi gemeinsam mit ihrem Vater in den Van zerrten...ob Susi vielleicht von ihren Steroiden naschen könnte, aber Susis Mutter verneinte. Fast hätte ich nicht mehr an einen entscheidenden Hinweis geglaubt, da kam es. Die Mutter der kleinen Bestie gab zu früher Haschisch geraucht zu haben.
Nach dem wir es hier mit einer Geschichte im Stile alter Groschenroman Krimis zu tun haben, wissen wir das Drogen böse sind und Hanf ein Teufelskraut. Der Fall war so gut wie gelöst. Susis Mutter war damit einverstanden die Kleine gründlich auf Drogenmutation (jaja, sowas passiert wenn man Shit raucht, ehrlich) testen zu lassen.
Was würde der Test ergeben? Wie würden wir es schaffen Susi dazu zu bewegen sich testen zu lassen? Und die wichtigste aller Fragen: Wie viel blöder kann die Geschichte noch werden?
All das und noch viel mehr im nächsten Teil der Susi Akten. Dem großen Finale.
Die Akte Susi (4.Teil - Das Finale)
Um die Spannung zu optimieren empfehle ich beim lesen dieses Blogs die Titelmusik von James Bond, Mission Impossible oder ähnliches. Los geht's....
Fall 0001: Susi
Ermittlungsstand: Abgeschlossen
Endbericht
Dies wird der letzte Eintrag in die Akte Susi sein. Wer auch immer diesen Bericht liest, wird feststellen wie gefährlich es ist der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Es ist kein leichter Job aber irgend jemand muss ihn ja machen. Und das bin ich. Auch in Zukunft...wenn man mich lässt, denn nach diesem Bericht werde ich wohl auf diversen Abschusslisten stehen.
Ich berichtete das letzte Mal dass wir Susi einem Drogentest unterziehen würden. Wir lauerten ihr auf und mit Hilfe der Bodybuilder konnten wir sie ins Labor verfrachten. Gefunden wurde nichts und Professor Meierkopf klärte uns auf dass der Haschischkonsum von Susis Mutter nichts mit Susis Kräften zu tun haben kann. Für weitere Tests dieses Phänomen betreffend behielt er sie noch bei sich. Ich fuhr erst mal nachhause weil ich im Moment nichts tun konnte außer auf die Ergebnisse dieser Tests zu warten. Ich war mit meinem Latein am Ende.
Ich entspannte mich unter der Dusche und ging dann befriedigt....ich meine zufrieden zu Bett. Um 6 Uhr Morgens läutete das Handy. Ein aufgeregter Professor Meierkopf jaulte ins Telefon dass Susi verschwunden sei. Ich fuhr sofort mit dem Taxi in das Labor. Über den übergewichtigen, alten Taxifahrer verliere ich lieber kein Wort. Aber man kann nicht immer Glück haben.
Im Labor angekommen erzählte mir Meierkopf noch mal von Susis Verschwinden und dass er nix dafür könne blabla. Ich fand einen Zettel auf dem Stand:
„Wir haben Susi. Wenn sie sie wieder wollen sagen sie dieser neugierigen Tussi die sich für einen Detektiv hält sie soll sich raushalten und ihre Untersuchungen sofort und für immer einstellen.“
Ich kontaktierte Susis Mutter und stellte sie zur Rede. Ich wollte wissen wer diese Tussi sein soll, das musste ja heißen dass sie noch eine Detektivin zu Rate gezogen hatten. Diese schwor jedoch das hätte sie nicht. Konnte ich mit Tussi gemeint sein? Eine Frechheit.
Jetzt erst recht dachte ich und suchte das Labor nach Fingerabdrücken ab. Nichts. Am Parkplatz fand ich Reifenspuren. Ich fotografierte diese und ging zu meinem alten Kumpel Tim. Dieser arbeitete bei CSI Wien und schuldete mir noch einen Gefallen. Mit den neuesten total cool wirkenden Ermittlungsmethoden fanden sie in Windeseile heraus dass der Reifen der Marke GoodYear von einem schwarzen Hummer stammt. Ich habe keine Ahnung wie die das auf Grund von Reifenspuren so genau feststellen können, aber ist ja wurscht.
Also schnell schwarzer Hummer in die polizeiliche Suchmachschine getippt und...aha. Ein Pornoproduzent, ein Clubbesitzer und der rest Privat...mit einem kleinen „c“ am Rand. Dieses „c“ bedeutet CIA. Wie jeder weiß gibt es in Europa ca. eine Millionen Menschen die für die CIA arbeiten, auch wenn sie den Anschein normaler Bürger machen.
Wenn mich mein Spürsinn also nicht ganz täuschte hatten wir es also hier mit etwas großem zu tun. Trotzdem besuchte ich zuerst den Pornoproduzenten. Dazu muss man wissen dass man als Detektivin nicht sonderlich gut verdient...
Nach meinem Debüt als Mitwirkende in der Kunst der Erwachsenenunterhaltung war meine latente Sexsucht fürs erste wie weg geblasen und ich konnte mich auf das vor mir Liegende konzentrieren. Die CIA war also mein Gegner. Ich rief dort an und eine nette Stimme sagte: „Wenn sie ein Terrorist sind wählen sie die 1. Wenn sie ein Alien sind wählen sie die 2. Wenn sie sich als Spitzel bewerben wollen wählen sie die 3. Wenn sie sich als Killer bewerben wollen wählen sie die 4. Wenn sie sich beschweren wollen wählen sie die 5.
Ich drückte also die 5. Nach einer Stunde wurde ich weitergeleitet zu einem Detective Miller. Dieser wusste sofort wer ich bin und sagte er würde mir einen Wagen vorbei schicken, es gäbe einiges zu besprechen.
10 Minuten später kam ein schwarzer Hummer um die Ecke, die Fenster gingen auf und ich sah den kalten Stahl eines Maschinengewährlaufs glänzen. Ich sprang im selben Moment los als das Feuer eröffnet wurde. Ich zog meine 44. Magnum mit der ich noch nie geschossen hatte und feuerte Blind auf den Wagen. Der Rückstoß ließ mich auf meinen Hintern fallen und einen Moment später explodierte der Hummer in einem Feuerball das man glauben könnte jemand hätte eine Bombe gezündet. Also übertreiben die in den Actionfilmen doch nicht dachte ich bevor ich in Ohnmacht fiel.
Ich erwachte nackt in einem Bett das nicht meines war. Ein junger, muskulöser Mann näherte sich mir und berichtete mir wie er mich zu sich brachte um sich um mich zu kümmern. Es stellte sich heraus das mein junger, überaus gut aussehender Retter Arzt war. Nach einer leidenschaftlichen Nacht und regem Austausch von Körperflüssigkeiten fühlte ich mich wieder fit.
Mein Plan war selbstmörderisch. In bester Actionheldenart wollte ich das Hauptgebäude des CIA in Wien stürmen, alle töten und Susi wieder nachhause bringen. Also nix wie hin. Mein neuer Schwarm fuhr mich mit seinem Porsche zu meinem Ziel. Ein letzter Kuss und ich ging meinem Schicksal entgegen. Die oder ich...
Doch schon beim Portier änderte sich mein Plan. Der Portier war so ein netter alter Opa und dann kam eine Assistentin die mir einen Kaffee anbot so lange ich auf Detective Miller wartete.
Der erzählte mir glaubhaft dass das nicht ihr Hummer war den ich in die Luft jagte sondern der eines anderen international agierenden Geheimdienstes. Er erzählte mir über diesen Geheimdienst der wirklich geheim ist. Ich könnte euch alles dazu verraten, aber es reicht ja wenn ich in Gefahr bin.
Nun ja. Susi hatten sie schon und er lies sich breit schlagen mir alles zu erzählen. Susi wurde nach ihrer Geburt mit einem geheimen Virus infiziert der sie super stark machte. Alles streng geheim. Kleine Mädchen die zu Supersoldaten gemacht werden sollten, im Kampf gegen den Terrorismus. Naja...das Übliche halt. Dies war also das Geheimnis von Susis Superkräften. Gelöst. Miller gab mir noch Susi zurück der man ihre Superkräfte wieder genommen hatte und ich brachte sie nachhause. Alle waren sehr froh, nur Susi war stinksauer und ich bekam meine wohl verdiente Entlohnung.
Ich war schon stolz auf mich, aber ich hatte ein Problem. Eine böse Geheimorganisation war hinter mir her. Nur Gott allein konnte wissen was als nächstes passieren wird. Doch bevor es weiter ging besuchte ich erst noch meinen neuen Freund, den sexy Arzt mit Porsche, und wir vögelten die ganze Nacht wie Tiere...
Fin
